(10.03.2014)

Unglaublich aber wahr: Frau wegen "Ossi"-Herkunft abgelehnt.

Jena, 9. April 2010. Wir schreiben das Jahr 2010. Über 20 Jahre nach dem Mauerfall. Alle Menschen in Deutschland - in Ost und West - sind gleich und werden bei Stellengesuchen auch gleich behandelt. Könnte man glauben. Doch dem ist leider nicht so.

Denn eine Buchhalterin fand bei ihrer Bewerbungsabsage durch eine schwäbische Fensterbaufirma die Vermerke "Ossi" und "DDR" auf den Unterlagen. Nun klagt sie wegen Diskriminierung aufgrund ihrer ethnischen Herkunft. Das Arbeitsgericht Stuttgart muss nun klären, ob "Ossi" als eigene Ethnie gilt.

Wir werden über den Ausgang des Verfahrens berichten.

EJ

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