(10.03.2014)

Thüringen und Schleswig-Holstein treten "Koalition gegen Diskriminierung" bei

20. Juni 2013. Die "Offensive für eine diskriminierungsfreie Gesellschaft" der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) wird immer schlagkräftiger: Sieben Bundesländer haben nunmehr die Absichtserklärung "Koalition gegen Diskriminierung" unterzeichnet. Darin messen die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten persönlich dem Schutz vor Diskriminierung höchsten Stellenwert zu.

Mit Thüringen trat im Mai das siebte – und übrigens das erste CDU-geführte – Bundesland unserer Koalition bei. Schleswig-Holstein hatte im April unterzeichnet. Berlin, Hamburg, Brandenburg, Bremen und Rheinland-Pfalz sind bereits seit Längerem dabei.

Die Unterzeichnenden der "Koalition gegen Diskriminierung" machen mit ihrer Unterschrift deutlich, dass sie entschieden gegen Diskriminierung vorgehen, Beratungsmöglichkeiten vor Ort verbessern und gemeinsame Strategien gegen Diskriminierung entwickeln wollen.

Thüringen richtete als viertes Bundesland zeitgleich eine eigene Anlaufstelle für Antidiskriminierung ein. Der Beauftragte für das Zusammenleben der Generationen des Freistaates, Michael Panse, übernahm sein neues Amt als zentraler Ansprechpartner für Antidiskriminierung.

Die "Offensive für eine diskriminierungsfreie Gesellschaft" startete Anfang 2011. In ihrem Rahmen fördert die ADS deutschlandweit Beratungsstellen und verstärkt ihre Öffentlichkeitsarbeit. Die ADS setzt dabei auf eine enge Zusammenarbeit mit Ländern und Kommunen.

Quelle: Veröffentlichung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes vom 19. Juni 2013

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